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2000 - 2010: das belgische Certus-Prüfsiegel für Schweinefleisch feiert Geburtstag

27.07.2010

Brüssel (05/10) - Vor zehn Jahren wurde Certus in Brüssel aus der Taufe gehoben. Seitdem wird das Prüfsiegel permanent den aktuellen internationalen Anforderungen angepasst und ein hoher Standard erreicht. Damals wie heute gilt: Certus ist mehr als nur ein Logo oder Markenzeichen für Produktsicherheit: Es zielt auf Fleischqualität und garantiert eine schließende Rück- und Nachverfolgbarkeit. Das stufenübergreifende Qualitätssicherungssystem ist mit strengen Auflagen für alle Glieder der Produktionskette vom Futtermittelerzeuger, Tierzüchter und halter, sowie Viehtransporteur über den Schlachthof und Zerlegebetrieb bis hin zum Vermarkter und Handel ausgestattet.
Aus einer Vision wurde Wirklichkeit
Schon früh hat der e.V. Belpork als Standardeigner von Certus die Zeichen der Zeit erkannt und sich das Thema Produktqualität, Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit auf die Fahnen geschrieben – eine Pionierleistung!
Die Zertifizierung ist nach EN-Normen akkreditiert.
Belpork verwaltet alle Systemdaten durch die Produktkette und garantiert anhand des Online-Programms „Tracy“ eine lückenlose Rück- und Nachverfolgbarkeit des Warenstroms. Vor allem der belgische LEH hat das Thema Rückverfolgbarkeit von Certus-Fleisch zu einer conditio sine qua non gemacht.

Fleischqualität und Tierwohlsein gehen Hand in Hand
Die in den Lastenheften verankerten spezifischen Normen und Auflagen für tierfreundlichen Umgang gehen vielfach über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Tierwohlsein als wichtige Voraussetzung für hohe Fleischqualität gewidmet.
Ausgehend von Studien und Empfehlungen von Fachleuten bestimmt Belpork die Vorschlachthofabläufe und schreibt vor, wie die Qualität des Schweinefleisches weiter verbessert werden kann.
Monatliche unabhängige Kontrolle
Certus fußt auf einem strengen Kontrollsystem mit monatlichen Audits in den anerkannten Certus-Schlachthöfen. Diese Kontrollen beziehen sich unter anderem auf die Rückverfolgbarkeit anhand der Loskopplung.
QS und Certus: zwei, die sich verstehen
2005 haben die deutsche „Qualität und Sicherheit GmbH“ und Belpork eine Vereinbarung getroffen, die besagt, dass Certus-Fleisch oder -Schlachthälften aus Certus-anerkannten Schweinehaltungen, das durch einen Certus-anerkannten Schlachthof oder Zerlegebetrieb geliefert wird, für QS-Systempartner als QS-fähig gilt.
Jede Lieferung von Certus-Karkassen muss begleitet sein von einem Original Certus-Zertifikat und jede Lieferung von Certus-Teilstücken von einem Original Certus-Lieferschein. Diese Dokumente sind sorgfältig aufzubewahren. Sie gelten als Basis für die Rückverfolgbarkeit, der ins QS-System verkauften Teilstücke oder Schlachtkörper. Dank der Dokumentnummer kann die Rückverfolgbarkeit im Tracy-System schnell bis zum Erzeuger dokumentiert werden.

Feuertaufe bestanden
In einer 2008 von der „Belgischen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette“ organisierten Groβübung wurde die Funktionstüchtigkeit der Nachverfolgbarkeit auf Mark und Knochen getestet. Fazit: Belpork ist mittels seines „Online-Tracy-Systems“ in der Lage, den Warenstrom von Certus-Fleisch permanent nachzuweisen und also Tracking und Tracing in „real-time“ (innerhalb einer Stunde) durchzuführen.

Wachset und mehret Euch
Die Certus-Nachkommen sind zahlreich und werden stets mehr. Heute zählt die Groβfamilie 1.992 Schweinehalter, 19 Schlachthöfe, 38 Zerlegebetriebe, 21 Fleischwarenproduzenten und 424 Verkaufspunkte im belgischen LEH.

Entwicklung Anzahl Certus-Karkassen in Belgien (2001-2009)
Seit zehn Jahren steigt die Anzahl der Certus-Karkassen in Belgien unentwegt. 2009 wurde die Rekordzahl von 1.769.358 Karkassen erzielt, das sind sage und schreibe 23,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Tendenz: steigend!




Sitz des Standardeigners:
Belpork vzw
Koning-Albert II-laan 35 bus 54
1030 Brussel
Tel.: 02 552 81 44
Fax: 02 552 81 30
info@belpork.be


Ansprechpartner:

VLAM/ Belgian Meat Office
Paul Coenen
Cäcilienstraße 46
D-50667 KÖLN
Tel: 0221/ 25 48 57
eMail : vlam.belg.agrar@t-online.de

Pressebüro MANO
Martina Nober
Michelstr. 8f
D-53757 SANKT AUGUSTIN
Mobil: 0170/90 40 367
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