Bei McDonald's dreht sich jetzt ein Windrad
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Bei McDonald's dreht sich jetzt ein Windrad
Das Fast- Food Unternehmen geht den Trend der Branche mit: Bei McDonald`s werden die Burger mit Erdwärme gegrillt, die Toiletten mit Regenwasser gespült und aus dem restlichen Fett in der Pommes-Friteuse Biodiesel gewonnen.
Das Stichwort Nachhaltigkeit beschäftigt zurzeit viele Hersteller im Food-Bereich. Die Umwelt soll geschützt, mit Ressourcen bewusster umgegangen und insgesamt ökologischer gedacht werden. Deshalb hat McDonald`s unter anderem die "Low Oil Volume Fritteuse" in Betrieb genommen. Die Pommes werden bei der Fast- Food- Kette nun mit 40 Prozent weniger Fett frittiert. Das ist nicht nur aus ökologischer Sicht vorbildlich, sondern auch gesund. "Wir wollen Gutes tun, um die geschundene Erde zu retten", sagt Moderatorin Barbara Eligmann, die in einem McDonald's Restaurant steht, das mit sonnengeheizter Brauchwasseranlage, Solarzellen auf dem Dach und einem Windrad vor der Tür ausgestattet ist. Dieses Öko-Restaurant steht in Achim bei Bremen und wurde insgesamt zweieinhalb Jahre geplant, bevor es in drei Monaten erbaut wurde. Mit 3,5 Mio. Euro hat sich McDonald`s das Testobjekt einiges kosten lassen - es ist rund ein Drittel mehr, als für eine klassische Niederlassung investiert werden muss. Mit Hilfe der Hochschule Bierbach werden in den nächsten Monaten Ergebnisse ausgewertet und der Energieverbrauch des Öko-Restaurants mit dem der anderen Filialen verglichen. Stellt sich das Projekt als Erfolg heraus, würde auf den US- Konzern viel Arbeit zukommen. Dann gelte es in allen 31.000 Restaurants der Fast- Food- Kette überall auf der Welt durch spezielle Baumaßnahmen Energie und CO 2 einzusparen- das ist das Ziel von EEtec.
Vanessa Nanzig
InterMeat.de









