Sie befinden sich hier: News. Newsarchiv.
Prognosen 2010 Der Optimismus überwiegt
Newsarchiv
Prognosen 2010 Der Optimismus überwiegt
27.07.2010
Als wichtiger Netto-Fleischexporteur ist es für Belgien wichtig, den Weltmarkt im Visier zu haben. René Maillard vom Belgian Meat Office analysiert permanent die Marktdaten für die belgischen Fleischlieferanten. Die jährliche Teilnahme am Meat Club des renommierten Marktforschungsinstitus GIRA ist eine Pflichtübung für das Belgian Meat Office-Team. Im nachfolgenden Beitrag kommentiert Maillard die wichtigsten Kernpunkte der Analyse und Prognosen.
Die Weltwirtschaft leidet noch stets an den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009.
Auch wenn die Prognosen für 2010 hoffnungsvoll sind, so ist doch Vorsicht geboten, denn letztendlich kommt es darauf an, wie schnell die Wirtschaft sich auch im Westen erholt.
Die Erdölpreise dürften weiter zulegen. Höhere Rohstoffpreise aber führen zu einem direkten Kostenanstieg in der ganzen Fleischkette und schlussendlich zu einer schwächeren Fleischnachfrage.
Die Entwicklung am internationalen Währungsmarkt spielt ebenfalls eine große Rolle im Fleischhandel. Schwächt sich der Euro gegen den US-Dollar ab, so eröffnet dies neue Möglichkeiten für den Export.
Aufgrund des guten Getreidejahres 2009 kann davon ausgegangen werden, dass die europäischen Futtermittelpreise sich mindestens bis in den Herbst hinein auf dem Vorjahresniveau halten können.
In punkto Tiergesundheit gibt es derzeit keine großen Probleme, die dem Welthandel in die Quere kommen dürften.
Im Fleischhandel spielen gesellschaftliche sowie politische Faktoren eine herausragende Rolle, wie man am Beispiel der strengen, nichttarifären Handelshemmnisse und der Einschränkung von Tarifkontingenten auf dem Russischen Markt erkennen kann.
Auch die nachhaltige Fleischproduktion stellt eine große Herausforderung für die kommenden Jahre dar.
Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass sich der Fleischhandel 2010 rund um den Globus erholt.
Trotz der Wirtschaftskrise bewegt sich der weltweite Fleischkonsum auf stabilem Niveau. Vor allem China kurbelt den globalen Konsum weiterhin an. Während 2009 Preisabschläge das einzig wirksame Instrument waren, um den Verbrauch zu stabilisieren, so kann 2010/2011 Fleisch wieder kostendeckend abgesetzt werden wie z. B. in den USA.
Günstige Produktionskosten, steigender Handel sowie normale Abgabepreise geben Anlass zu diesem verhaltenen Optimismus.
Ansprechpartner:
VLAM/ Belgian Meat Office
Paul Coenen
Cäcilienstraße 46
D-50667 KÖLN
Tel: 0221/ 25 48 57
eMail : vlam.belg.agrar@t-online.de
Pressebüro MANO
Martina Nober
Michelstr. 8f
D-53757 SANKT AUGUSTIN
Mobil: 0170/90 40 367
eMail: mano.presse@t-online.de









