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Standorterweiterung geht zügig voran
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Standorterweiterung geht zügig voran
13.01.2012
Milch-Union Hocheifel blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück
Die Standorterweiterung der Milch-Union Hocheifel eG (MUH) in Pronsfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm geht mit großen Schritten voran. „Wir liegen mit unseren Planungs- und Bauarbeiten voll im Zeitplan“, freut sich Rainer Sievers, der Geschäftsführende Vorstand der Eifelmolkerei. In Pronsfeld werden derzeit eine neue Milchbe- und –verarbeitung, ein Trockenwerk und eine neue Butterei gebaut. Die neuen Anlagen sollen schon im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden. Dazu wird die MUH zusätzlich rund 60 Millionen Euro in ihren Standort investieren.
Nach den Worten von Sievers blickt die MUH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. „Es ist uns gelungen, den Umsatz zweistellig auf rund 700 Millionen Euro zu steigern. Dazu haben wir erstmals über 1,4 Milliarden Verpackungseinheiten hergestellt“, erläutert Sievers. Bereits im vierten Quartal des Jahres 2011 hat die MUH ihren neuen Produktionsbereich in Betrieb genommen. Der komplette Gebäudekomplex, der auch mit den erforderlichen Büro- und Sozialräumen sowie Werkstätten und einem Labor ausgestattet ist, umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern. Dort produziert die MUH seither auch alle haltbaren Milchprodukte für ihren Kooperationspartner die Schwälbchen AG aus Bad Schwalbach im Taunus. Die Eifel-Molkerei hat im Jahr 2011 erneut rund 30 Millionen Euro in Ausbau und Erweiterung ihres Produktionsstandortes investiert.
Die Gremien der MUH hatten sich im Februar 2011 für eine Wachstumsstrategie entschieden, in deren Mittelpunkt die Erweiterung des Standortes Pronsfeld steht. „Wir haben uns darüber gefreut, dass der Aufbau einer zweiten Verwertungsschiene bei unseren Mitgliedern eine breite Zustimmung gefunden hat“, blickt Vorstandsvorsitzender Manfred Graff auf das abgelaufene Jahr zurück. Diese Strategie garantiert, dass wir künftig alle Milch unserer Mitgliedsbetriebe verarbeiten und erfolgversprechend vermarkten können, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Graff bedauert in diesem Zusammenhang, dass zum 31. Dezember 2011 zehn Landwirte gekündigt haben, um die MUH zum 1. Januar 2014 verlassen zu können. Allerdings wertet Graff diese geringe Anzahl als Indiz dafür, dass die große Mehrheit der MUH-Mitglieder ihre Molkerei auf dem richtigen Weg sieht.









